

| OP-Dauer | 1,0 bis 1,5 Stunden |
|---|---|
| Betäubung | Allgemeinnarkose, Lokalanästhesie |
| Aufenthalt | ambulant/stationär |
| Schonzeit | 7 bis 14 Tage |
| Sport | 4 bis 6 Wochen kein Sport |
| Besonderheiten | 6 Wochen Spezial-BH |
| Kosten | ab 6.950 Euro |

Eine Brustvergrößerung mit Implantaten zählt zu den häufigsten Eingriffen der plastischen und ästhetischen Chirurgie.
Gründe für den Wunsch nach einer solchen Operation können ein als zu gering empfundenes Brustvolumen, unterschiedliche Brustgrößen, Veränderungen nach einer Schwangerschaft oder Gewichtsabnahme sowie eine angeborene Brustform sein. Auch bei Asymmetrien und bestimmten Brustverformungen können Brustimplantate zum Einsatz kommen.
Wer über eine Brustvergrößerung nachdenkt, steht zunächst vor vielen Fragen:
Welche Implantatform passt zu mir? Welche Größe ist sinnvoll? Sollte das Implantat über oder unter dem Brustmuskel liegen? Welche Materialien und Oberflächen gibt es? Wie lange halten moderne Brustimplantate und welche Risiken sind mit einer Operation verbunden?
In der Herzog Karl Klinik in Stuttgart berät Sie Dr. med. Ramin Khorram, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie, ausführlich zu den verschiedenen Möglichkeiten. Er ist seit über 30 Jahren auf diesem Gebiet tätig und führt Beratung, Operation und Nachbehandlung persönlich durch.
Es handelt sich um medizinische Implantate, die eingesetzt werden können, um das Volumen und die Form der Brust zu verändern. Moderne Implantate bestehen aus einer stabilen Hülle aus medizinischem Silikon. Je nach Implantat können sie mit Silikongel oder Kochsalzlösung gefüllt sein.
Brustimplantate sind in unterschiedlichen Größen, Formen und mit verschiedenen Oberflächen erhältlich. Dadurch kann die Auswahl individuell auf die körperlichen Voraussetzungen und die gewünschte Brustform abgestimmt werden.
Es gibt jedoch nicht das eine Brustimplantat, das für jede Frau gleichermaßen geeignet ist. Entscheidende Faktoren sind unter anderem die vorhandene Brustform, die Brustbasis, die Position der Brustwarzen, der Haut- und Weichteilmantel sowie die persönlichen Vorstellungen der Patientin.
Bei einer Brustvergrößerung stehen verschiedene Implantate zur Verfügung. In der Klinik in Stuttgart werden insbesondere hochwertige Implantate mit Silikongelfüllung verwendet. Alternativ sind auch Implantate mit Kochsalzfüllung erhältlich. Die äußere Hülle moderner Implantate besteht aus stabilem medizinischem Silikon.
Silikongel ist ein häufig verwendetes Füllmaterial bei Brustimplantaten. Moderne Silikongel-Implantate verfügen über eine geschmeidige Konsistenz, die ein natürliches Gefühl und eine harmonische Brustform ermöglicht.
Sie werden in unterschiedlichen Größen und Formen angeboten. Welche Variante geeignet ist, hängt von der individuellen Ausgangssituation und dem gewünschten Ergebnis ab.
Eine Alternative zu Silikongel sind Implantate, die mit steriler Kochsalzlösung gefüllt sind. Auch hier besteht die Implantathülle aus Silikon.
Unter bestimmten Voraussetzungen können Kochsalzimplantate eine Option sein. Welche Füllung im individuellen Fall sinnvoll ist, sollte im persönlichen Beratungsgespräch geklärt werden.
Brustimplantate sind unter anderem in runder und anatomischer, also tropfenförmiger, Ausführung erhältlich. Doch die Form allein entscheidet nicht darüber, wie natürlich eine Brust nach der Operation aussieht.
Sie können insbesondere das Dekolleté betonen und der Brust ein volleres Erscheinungsbild verleihen. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich die Form der Brust nicht verändert, sollte sich ein rundes Implantat innerhalb seiner Implantattasche drehen.
Auch bei runden Implantaten ist die richtige Größe entscheidend, damit sie sich harmonisch in die individuelle Anatomie einfügen. Dabei gibt es jede Implantatgrösse in verschiedenen Profilen / Projektionen. Welches Rundimplantat im Einzelfall geeignet ist, wird im Beratungsgespräch gemeinsam besprochen.
Anatomische Implantate werden auch als tropfenförmige Implantate bezeichnet. Sie sind im oberen Bereich schmaler (= flacher)und werden nach unten hin breiter (= höher). Dadurch orientiert sich ihre Form in aufrechter Position stärker an der natürlichen Kontur einer weiblichen Brust.
Insbesondere, wenn der untere Brustpol stärker betont werden soll, können anatomische Implantate eine geeignete Option darstellen.
Eine Besonderheit sind sehr weiche, runde Implantate. Durch ihre weichere Gelfüllung und geschmeidige Implantathülle können sie sich besser an die Schwerkraft und die natürliche Bewegung der Brust anpassen.
In unserer Stuttgarter Klinik werden seit fast 20 Jahren runde, sehr weiche Implantate als spezielles KONZEPT DER ERGONOMIE eingesetzt.
Die Größe eines Brustimplantats sollte nicht allein anhand der gewünschten Körbchengröße ausgewählt werden. Ausschlaggebend sind die individuellen körperlichen Voraussetzungen.
Dr. Khorram berücksichtigt bei der Auswahl unter anderem die Brustbasis, die Position der Brustwarze sowie den vorhandenen Haut- und Weichteilmantel. Auch die gewünschte Brustform und das Verhältnis der Brust zum gesamten Körper sind entscheidend.
Zu große Implantate können tastbarer werden, das vorhandene Gewebe belasten und eine spätere Erschlaffung begünstigen. Deshalb ist nicht jede gewünschte Brustgröße mit jeder Ausgangssituation realisierbar.
Im Rahmen der Beratung können verschiedene Implantate mithilfe von Probeimplantaten und einem speziellen BH ausprobiert werden. Dadurch lässt sich besser einschätzen, welche Größe und Form zur eigenen Figur passen könnten.
Die Position des Implantats ist eine der wichtigsten Entscheidungen bei einer Brustvergrößerung. Je nach anatomischer Ausgangssituation kommen verschiedene Platzierungen infrage.
Bei dieser Platzierung liegt das Implantat teilweise oder vollständig unter der Muskulatur. Diese Variante kann insbesondere bei schlanken Patientinnen mit wenig eigenem Brustgewebe sinnvoll sein, da der Muskel zusätzliches Gewebe zur Abdeckung des Implantats bietet.
Dr. Khorram favorisiert in Stuttgart diese Platzierung sehr häufig. Der Muskel kann das Implantat zusätzlich stützen, sodass es weniger tastbar ist und die Brust langfristig weniger erschlafft. Ein INNERER BH durch eine spezielle Präparation der Muskulatur und Verstärkung durch Spezialnähte ist die Methode, die Dr. Khorram in über zwei Jahrzehnten perfektioniert hat.
Wenn ausreichend eigenes Brustgewebe vorhanden ist, kann das Implantat auch über dem Brustmuskel beziehungsweise unter der Brustdrüse platziert werden. Das Gewicht der Implantate geht hier aber auf die Haut über und die Implantate neigen hier eher zum Durchsinken nach unten.
Welche Position geeignet ist, hängt immer von der individuellen Anatomie ab.
Bei der Dual-Plane-Technik wird das Implantat teilweise unter dem Brustmuskel positioniert. Diese Methode kombiniert Elemente der submuskulären und der über dem Muskel liegenden Platzierung.
Welche Technik im Einzelfall sinnvoll ist, wird nach einer Untersuchung und Vermessung der Brust entschieden.
Brustimplantate können unterschiedliche Oberflächenstrukturen aufweisen. Neben glatten Implantaten wurden auch Implantate mit angerauter bzw. texturierter Oberfläche entwickelt.
Die Oberfläche beeinflusst unter anderem, wie sich das Implantat im umliegenden Gewebe verhält. Bei bestimmten angerauten Oberflächen konnte eine geringere Rate an Kapselfibrosen beobachtet werden. Welche Implantatoberfläche verwendet wird, sollte daher individuell unter Berücksichtigung des jeweiligen Implantats und der Ausgangssituation entschieden werden.
Silikon wird seit vielen Jahren in verschiedenen medizinischen Bereichen eingesetzt. Alle von uns eingesetzten Implantate unterliegen umfangreichen Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen.
Zusammenhänge zwischen Silikonimplantaten und einem erhöhten Risiko für Krebs- oder Immunerkrankungen sind extrem unwahrscheinlich. Auch negative Auswirkungen auf die Schwangerschaft, die Stillfähigkeit oder die Gesundheit gestillter Kinder konnten in den genannten Untersuchungen nicht nachgewiesen werden.
Trotz moderner Implantate bleibt eine Brustvergrößerung ein operativer Eingriff. Eine ausführliche ärztliche Aufklärung über individuelle Chancen, Risiken und mögliche Komplikationen ist daher unverzichtbar.
Wie bei jedem chirurgischen Eingriff können auch bei einer Brustvergrößerung Komplikationen auftreten. Dazu gehören beispielsweise Blutungen oder Blutergüsse, Wundinfektionen, Wundheilungsstörungen, Thrombosen und Embolien sowie auffällige Narben.
Eine mögliche spezifische Komplikation ist die Kapselfibrose. Dabei bildet der Körper eine Bindegewebskapsel um das Implantat. Ist diese Kapsel besonders stark ausgeprägt, kann es zu Verhärtungen, Schmerzen oder einer Veränderung der Brustform kommen.
Bei Beschwerden oder deutlichen ästhetischen Veränderungen kann eine Behandlung der Kapsel beziehungsweise ein Implantatwechsel erforderlich werden.
Moderne Implantate und eine sorgfältige Operationstechnik eines erfahrenen Operateurs können dazu beitragen, das Risiko bestimmter Komplikationen erheblich zu reduzieren.
Vor jeder Brustvergrößerung sollten die individuellen Risiken mit dem behandelnden Facharzt besprochen werden.
Moderne Brustimplantate sind für eine langfristige Verwendung ausgelegt. Ein Austausch nach einer festen Anzahl von Jahren ist nicht grundsätzlich erforderlich, sofern keine Auffälligkeiten bestehen.
Das bedeutet jedoch nicht, dass ein Implantat lebenslang verbleiben muss. Veränderungen der Brust, Beschwerden, Komplikationen, Veränderungen am Implantat oder der Wunsch nach einer anderen Größe oder Form können einen Implantatwechsel sinnvoll machen.
Regelmäßige Kontrolluntersuchungen helfen dabei, den Zustand der Brust und der Implantate zu überwachen. Dr. Khorram empfiehlt ein MRT der Brustimplantate nach 10-15 Jahren.
Ein Implantatwechsel kann aus unterschiedlichen Gründen erforderlich oder gewünscht sein.
Mögliche Gründe sind beispielsweise:
Nicht jeder Veränderungswunsch bedeutet automatisch, dass ein Implantat entfernt werden muss. Ob ein Austausch sinnvoll ist, sollte individuell untersucht und besprochen werden.
Brustimplantate kommen für Frauen infrage, die sich eine Vergrößerung oder Veränderung ihrer Brust wünschen. Darüber hinaus können sie bei bestimmten Asymmetrien oder Brustverformungen eingesetzt werden.
Auch im Rahmen einer Brustrekonstruktion nach einer Brustkrebserkrankung können Implantate eine wichtige Rolle spielen.
Ob eine Brustvergrößerung mit Implantaten die passende Lösung ist, hängt jedoch immer von der individuellen Ausgangssituation ab. Bei stark erschlafftem Gewebe kann beispielsweise zusätzlich oder alternativ eine Bruststraffung sinnvoll sein.
Die Kosten einer Brustvergrößerung mit Implantaten lassen sich nicht pauschal festlegen. Der Gesamtpreis hängt unter anderem von der gewählten Operationstechnik, dem individuellen Aufwand, den Implantaten, der Art der Narkose, dem stationären Aufenthalt und der Nachbehandlung ab.
Bei einer rein ästhetisch motivierten Brustvergrößerung werden die Kosten in der Regel nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Eine Ausnahme kann beispielsweise bei medizinisch begründeten Eingriffen nach einer Brustkrebserkrankung bestehen. Eine mögliche Kostenübernahme sollte immer vor dem Eingriff mit der jeweiligen Krankenkasse geklärt werden.
Im persönlichen Beratungsgespräch kann ein individueller Behandlungs- und Kostenplan erstellt werden.
Die Wahl von Brustimplantaten ist eine sehr persönliche Entscheidung. In einem ausführlichen Beratungsgespräch besprechen Sie Ihre Wünsche mit Dr. Khorram und erfahren, welche Implantatform, -größe und -position zu Ihrer individuellen Anatomie passen.
Dr. med. Ramin Khorram ist Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie und seit über 30 Jahren auf diesem Gebiet tätig. Beratung, Operation und Nachbehandlung führt er persönlich in der Herzog Karl Klinik Stuttgart durch.
Sie möchten wissen, welche Möglichkeit für Sie infrage kommt? Dann vereinbaren Sie einen persönlichen Beratungstermin mit Dr. Khorram und lassen Sie sich individuell zu Ihrer Brustvergrößerung beraten.
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